S’isch grad no guet gange – wenn aus einer kleinen Panne plötzlich die Welt untergeht
Manchmal braucht es gar nicht viel für eine neue Idee. In meinem Fall war es eine kleine Unsicherheit mit dem Motorrad.
Wer Motorrad fährt, kennt das wahrscheinlich. Da stimmt plötzlich ein Geräusch nicht mehr, irgendwo steigt ein wenig Rauch auf oder der Motor läuft nicht mehr ganz so rund wie sonst. Sofort beginnt das Kopfkino. Was ist kaputt? Wie schlimm wird das? Komme ich überhaupt noch nach Hause?
Während ich so vor mich hin studierte, musste ich plötzlich an Mani Matters «S’Zündhölzli» denken. Ein kleiner Auslöser, der in der Vorstellung immer grössere Kreise zieht, bis am Ende gefühlt die halbe Welt betroffen ist. Genau dieser Gedanke brachte mich zum Schmunzeln.
Was wäre eigentlich, wenn aus so einer kleinen Motorradpanne in den Köpfen der Leute plötzlich eine riesige Katastrophe würde? Erst ein bisschen Rauch, dann die Garage in Flammen, die Feuerwehr rückt aus, das Fernsehen berichtet live und am Schluss schaut die ganze Welt auf die Schweiz.
Natürlich alles völlig übertrieben – aber genau das macht den Reiz dieser Geschichte aus.
Aus dieser Idee entstand schliesslich «S’isch grad no guet gange». Keine Coverversion und auch keine Neuinterpretation von Mani Matters Lied, sondern eine kleine Hommage an den Grundgedanken von «I han es Zündhölzli azündt», verpackt als rockiger Mundartsong.
Besonders Spass gemacht hat mir, die Geschichte Strophe für Strophe immer weiter eskalieren zu lassen, bis man sich fast sicher ist, dass jetzt wirklich alles verloren ist.
Ich wünsche euch viel Spass beim Reinhören. Vielleicht kennt ihr dieses Kopfkino ja auch, wenn aus einer kleinen Kleinigkeit plötzlich ein riesiges Gedankenchaos wird. 😉
🤘 Viel Vergnügen mit «S’isch grad no guet gange»!
