Jungferngeckos – meine kleinen, spannenden Terrarienbewohner
Neben meiner Schlangi leben bei mir auch ein paar Jungferngeckos (Lepidodactylus lugubris). Diese kleinen Geckos sind unglaublich interessant zu beobachten, weil sie ständig unterwegs sind und jede Ecke des Terrariums erkunden.
Aktuell halte ich eine adulte Gecko-Dame und drei Jungtiere. Auch wenn sie noch recht klein sind, zeigen sie schon jetzt ihr typisches Verhalten: klettern, verstecken, jagen und immer wieder neugierig durch das Terrarium streifen.
Die Art – Lepidodactylus lugubris
Der Jungferngecko stammt ursprünglich aus dem pazifischen Raum, ist heute aber in vielen tropischen Regionen verbreitet. Die Tiere sind nachtaktiv, lassen sich aber mit etwas Glück auch tagsüber beobachten.
Typische Merkmale dieser Geckoart sind:
- Körperlänge von etwa 8 bis 10 cm
- schlanker Körperbau
- grosse Haftzehen zum Klettern
- meist beige bis braune Färbung mit dunklen Flecken
- heller Bauch
Je nach Stimmung und Umgebung können sie ihre Farbe leicht verändern und wirken dadurch manchmal dunkler oder heller.
Fortpflanzung
Der Name Jungferngecko kommt daher, dass diese Art sich ohne Männchen vermehren kann. Die Tiere sind praktisch alle weiblich und können Eier legen, aus denen wieder Jungtiere schlüpfen.
Bei mir ist es allerdings noch nicht so weit – Eier habe ich bisher noch keine entdeckt. Das bleibt also spannend für die Zukunft.
Haltung
Jungferngeckos sind relativ unkomplizierte Terrarientiere, solange man ihnen genügend Struktur und Verstecke bietet.
Terrarium
Mein Terrarium ist eher natürlich eingerichtet und bietet viele Möglichkeiten zum Klettern und Verstecken.
Dazu gehören unter anderem:
- viele verzweigte Äste
- Pflanzen für Deckung
- etwas Moos und Bodensubstrat
- kleine Futterschalen
Gerade die Äste werden von den Geckos sehr gerne genutzt.
Temperatur und Luftfeuchtigkeit
Da die Tiere aus tropischen Regionen stammen, mögen sie es warm und leicht feucht.
Im Terrarium liegt die Temperatur ungefähr bei:
- etwa 24 bis 28 °C am Tag
- nachts etwas kühler
Zusätzlich wird das Terrarium regelmässig besprüht, damit die Luftfeuchtigkeit hoch genug bleibt.
Futter
Gefüttert werden hauptsächlich kleine Insekten, zum Beispiel:
- Fruchtfliegen
- kleine Heimchen
- Mikrogrillen
Ab und zu nehmen sie auch Fruchtbrei oder spezielles Gecko-Futter an.
Beobachtungen
Was mir besonders gefällt, ist wie aktiv diese kleinen Geckos sind. Gerade die Jungtiere sind ständig unterwegs und erkunden jeden Winkel des Terrariums.
Mit etwas Geduld kann man sie auch tagsüber entdecken – richtig lebendig wird es aber meistens erst am Abend, wenn die Tiere aus ihren Verstecken kommen.



