Hacktätschli mit Kartoffel-Rüebli-Stampf - Marco Hanhart

Hacktätschli mit Kartoffel-Rüebli-Stampf

Manche Gerichte sind mehr als nur Essen. Sie sind Erinnerungen.

Dieser Kartoffel-Rüebli-Stampf gehört für mich genau dazu. Dieses Gericht gab es früher immer wieder bei meiner Mutter – ein einfacher Stampf aus Kartoffeln, Rüebli und Zwiebeln.

Bei uns wurde er immer fein durch die Passe-vite gedreht, so dass Kartoffeln und Rüebli zusammen einen schönen, leicht orangenen Stampf ergeben. Verfeinert mit Butter und etwas Böllenschweisi ist das für mich bis heute echtes Wohlfühlessen.

Dazu passen Hacktätschli perfekt – einfach aus der Pfanne, ohne viel Schnickschnack.


Zutaten (2–3 Personen)

Für die Hacktätschli

  • 500 g Hackfleisch (Rind oder gemischt)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Ei
  • 2 EL Paniermehl
  • 1 TL Senf
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprikapulver
  • etwas gehackte Petersilie
  • Butter oder Öl zum Braten

Für den Kartoffel-Rüebli-Stampf

  • 400 g Kartoffeln
  • 400 g Rüebli
  • 1 kleine Zwiebel
  • 40–50 g Butter
  • ein Schuss Böllenschweisi
  • Salz
  • Pfeffer
  • etwas Muskat (optional)

Zubereitung

Hacktätschli vorbereiten

Die Zwiebel sehr fein hacken.

Hackfleisch in eine Schüssel geben und dazu:

  • Ei
  • Paniermehl
  • Senf
  • Zwiebel
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprikapulver
  • Petersilie

Alles gut vermischen.

Aus der Masse kleine flache Tätschli formen.


Hacktätschli braten

In einer Pfanne Butter oder Öl erhitzen.

Die Hacktätschli bei mittlerer Hitze von beiden Seiten schön braun anbraten, bis sie durch sind.

Das dauert etwa 4–5 Minuten pro Seite.


Kartoffel-Rüebli-Stampf

Kartoffeln und Rüebli schälen und in Stücke schneiden.

Alles zusammen in Salzwasser weich kochen (ca. 20 Minuten).

Das Wasser abgiessen und die Mischung durch die Passe-vite drehen. Dadurch entsteht ein feiner, gleichmässiger Stampf mit einer schönen orangefarbenen Mischung aus Kartoffeln und Rüebli.

Butter und einen kleinen Schuss Böllenschweisi unterrühren.

Mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat abschmecken.


Servieren

Den Kartoffel-Rüebli-Stampf auf den Teller geben und die Hacktätschli daneben oder darauf legen.

Ein einfaches Gericht, aber eines, das für mich immer ein bisschen nach Zuhause schmeckt.

Än guetä!

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